Wilhelmshaven und der Atlantikwall





(26.09.2019) Wilhelmshaven – eine Stadt, die es ohne die Marine nicht gäbe. Ab 1853 entstand am Jadebusen ein preußischer Kriegshafen, am 17. Juni 1869 erhielt die werdende Stadt vom preußischen König ihren Namen: Wilhelmshaven. Bis heute ist die Geschichte der Stadt fest mit der Marinegeschichte verwoben: Noch bis zum 20. Oktober ist die Sonderausstellung „150 Jahre Wilhelmshaven – Ein Stadt und ihre Soldaten“ zu sehen.

Ab November: „The Wall“
In sieben Ländern bereiste und fotografierte die Fotografin Annett van der Voort die Bunker des Tausende Kilometer langen Atlantikwalls. Seit Längerem war sie von den rund 8.000 an der Atlantikküste verteilten Bunkern fasziniert, die in ihrer Umgebung wie Fremdkörper wirken und von der Natur langsam wieder vereinnahmt werden.
Das von 1942 bis 1944 geplante und teilweise realisierte Verteidigungsprojekt sollte das vom Deutschen Reich besetzte Europa vor der alliierten Invasion schützen. Anstatt einer Befestigungslinie wurden durch Zwangsarbeiter punktuelle Küstenbefestigungen errichtet, was den Atlantikwall eher zu einem propagandistischen Produkt als zu einer realen Verteidigungslinie machte. So verwundert es wenig, dass der nie fertiggestellte Wall sich zudem aufgrund der Überlegenheit der alliierten Truppen in punkto Material, Mannschaften und verfügbaren Informationen als wenig effektiv erwies: Vor 75 Jahren landeten die Alliierten in der Normandie.
Drei Jahre lang war die Fotografin zu allen Jahreszeiten entlang der Atlantikküste unterwegs. Entstanden sind beeindruckende Aufnahmen, die von November bis April nächsten Jahres im Marinemuseum zu sehen sind.

Neben den üblichen öffentlichen Führungen (samstags, 14 Uhr) finden außerdem folgende Vortragsveranstaltungen jeweils um 19.30 Uhr statt:
17. Oktober: Prof. Dr. Michael Epkenhans: „Vom Stellungskrieg des Ersten Weltkrieges zum Drohnenkrieg“
14. November: Klaus Schroeder M.A.: „Fremdwahrnehmung von Bundeswehr und Nationaler Volksarmee im Vergleich von 1955/56 bis 1989“
12. Dezember: Hans-Jürgen Kaack: „Kapitän zur See Hans Langsdorff“

Deutsches Marinemuseum, Südstrand 125, Wilhelmshaven, 04421/400840
täglich 10 bis 18 Uhr,
ab November 10 bis 17 Uhr
Weitere Information (Eintrittspreise etc.): www.marinemuseum.de


Veranstalter:
Deutsches Marinemuseum

Weitere Informationen auch unter:
» wwww.marinemuseum.de
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    Heidmühle, 19:30 Uhr,
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    Friesland Bowling , Preisskat Skatclub WHV

  • SENIOREN

    Heidmühle, 10:00 Uhr,
    Friesland Bowling , Frühstücks-Bowling 50+

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